Um die Einzigartigkeit von Sopot zu begreifen, muss man sich hier über ein Wochenende aufhalten und die eigenartige Atmosphäre dieses Dreistadt-Seebades ganz in sich aufnehmen. Die Stadt von etwa 40 000 Einwohnern liegt zwischen Gdynia und Gdańsk und zieht Tausende von Touristen aus dem in- und Ausland, wie auch die Einwohner der Dreistadt an, die sich richtig erholen und unterhalten wollen. Am Tag füllen die Gäste den Strand sowie bummeln auf der repräsentativen Strandpromenade und der prächtigen Mole. Abends begibt man sich in die zahlreichen Diskotheken und Pubs, wo am Wochenende bis zum frühen Morgen laute Musik und jubelnde Stimmen ertönen. Die Betrachtung des Sonnenaufgangs vor dem Schlaf, das Frühstück um 14.00 Uhr, das Schlummern am Strand vor einer weiteren schlaflosen Nacht und vor allem das Gefühl der Freiheit und des unaufhörlichen Amüsements – dies sind garantierte Erinnerungen vom Aufenthalt in dieser herrlichen, verrückten Stadt! Die unten vorgeschlagene Spaziergang-Route zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sopot erschöpft keinesfalls die Liste von Plätzen, die eines Besuchs wert sind; wir hoffen jedoch, dass sie für geistige Abwechslung zwischen einem kühlen Bier und einer weiteren wunderbaren Party sorgt. Achtung! Für die ganze Route braucht man etwa 3 Stunden. Um die Waldoper zu besuchen, muss man auf der ca. 2 km-Länge mehrere Meter hochklettern.

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Waldoper

Opera Lesna (Waldoper) (Moniuszki 12) gilt ats eine der schönsten Musikbühnen in Europa. Oieses einzigartige Objekt wurde 11. August 1909 mit der Aufführung der Oper „Nachtlager in Granada” eröffnet. Die einmalige Lage mitten im dichten Wald und die perfekte Akustik werden sowohl von Künstlern als auch Zuschauern der ganzen Welt hoch geschätzt. Dank der 2012 abgeschlossenen, gründlichen Renovierung wurde die Oper an die zurzeit geltenden Standards angepasst. Die neue Opera Lesna verfügt über moderne Infrastruktur sowohf für das Publikum als auch für Künstler, und gleichzeitig hat sie ihre einzigartige Stimmung bewahrt. Der Zuschauerbereich verfügt über eine Bedachung von 3600 m2 und bietet Sitzplätze für 5047 Personen.
Mit größter Wahrscheinlichkeit kann die Oper ab 1. August wieder besichtigt werden. Besichtigungszeiten der Oper: 27 IV – 30 VI 10.00-18.00, VII-VIII 10.00-20.00, IX 10.00-18.00, X 10.00-17.00, 1XI – 26IV 11.00-15.00. Eintritt normal – 7 zl, Eintritt ermäßigt – 4 zł. Bitte bestätigen Öffnungszeiten: tel. +48 58 555 84 51 – 52.

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Die St. Georgskirche

Die St. Georgskirche (pl. Konstytucji 3 Maja) wurde im neogo­tischen Stil in den Jahren 1899-1901 errichtet. Bis 1945 war sie ein evangelisches Gotteshaus. Im Inneren befindet sich eine Figur der Tschenstochauer Madonna, die bis 1971 an 8ord des berühm­testen polnischen Überseeschiffs „MS Batory” stand.

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Die Fußgängerzone Monciak

Die Fußgängerzone – ul. Bohaterów Monte Cassino, im Volksmund „Monciak” genannt – ist eine represäntative Straße, die an sich eine touristische Attraktion darstellt. 635 Meter langer, für Autoverkehr gesperrter Boulevard ist mit Restaurantgärten, Mimen, Souver- nirständen, Straßenmusikanten und -künstlern und vor allem mit Tausenden von bummelnden Touristen gefüllt.

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Der Sierakowski – Hof

Der Sierakowski – Hof (Czyzewskiego 12) ist zurzeit der Sitz der Gesellschaft der Liebhaber von Sopot. Dieses Ende des 18. Jh. erbaute schöne Sommerhaus ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Oft erscheinen hier Dichter und Musiker zu Besuch, die ihre Gedichte lesen bzw. Konzerte geben. Es lohnt sich, hier nicht nur wegen der Architektur vor­beizukommen, sondern auch, um sich nach den geplanten Kulturveranstaltungen zu erkundigen. Donnerstags finden hier Musikkonzerte statt.

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Das Krumme Haus

Das Krumme Haus, auch „Berauschtes Haus” genannt (Boh. Monte Cassino Str. 53), wurde 2003 errichtet. Seine Architektur knüpft an fabelhafte Bauten von Antonio Gaudi. Es beherbergt Cafós, Geschäfte und ein Restaurant.

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Sopot Friends Square

Wenn Sie Sopot seit vielen Jahren nicht besucht haben, sind Sie bestimmt von der Verwandlung, die das Stadtzentrum erlebt hat, überrascht. Neues Kurhaus, Haffner-Zentrum, Sheraton-Hotel oder Tunnel für Autos sind das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, die Sopot in einen stolzen und schönen Ort verändern.

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The Balneology

Das Gebäude Zaklad Balneologiczny wurde 1903 nach dem Projekt von Paul Puchmüller und Heinrich Dunkel erbaut. Über dem Hauptportal thront die Skulptur von Sirene und Triton und eins der ältesten Stadtwappen in Sopot. Der charakteristische Turm mit Glasgalerie gilt heute als leuchtturm und Aussichtsturm (gebüh­renpflichtiger Eintritt: 4 zł normal, 2 zł ermäßigt). Gegenüber dem Turm befindet sich ein Springbrunnen, der „Inhalationspilz” genannt und aus der Quelle St. Adalbert versorgt wird. In hiesiger Krankenanstalt (Grunwaldzka 1-3, Tel. +48 58 555 75 20) stehen Ihnen Gymnastik und Natriumiodid-Bromid-Salzbäder zur Verfü­gung, die der Krankheiten Vorbeugen und heilen, und die psycho­physische Gesundheit erhalten sollen. Die Übungen dauern 30 Minuten und werden von einem qualifizierten Physiotherapeuten geführt. Eine ßehandlungssaison kostet 20 zl. Sie brauchen keine Arztüberweisung. Außerdem finden Sie hier zahlreiche Behandlun­gen, für die Sie eine Arztüberweisung benötigen, u.a. Kältekammer- Therapie (Temperatur -110° Celsius), aber auch Inhalationen, Balneotherapie usw.

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Garten Park Poludniowy

Der hinter dem Krankenanstalt Zakład Balneologiczny gelegene Garten Park Poludniowy wurde einer Revitalisierung unterzogen, < deren Kosten sich auf fast 6 Millionen zl beliefen. Heute erinnert I dieser zauberhafte und gepflegte Park an die Zeiten seiner Herrlichkeit, also an die 20 er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Sehenswert sind der früher genannte Salz-Brunnen und die 1913- 1919 erbaute evangelisch-augsburgische Heilandskirche. Das Projekt über die Kirche hat Adolf Bielefeldt entworfen. Die Besichtigung der Innenräume ist vor oder nach der Messe und auch sonntags möglich. Grand Hotel (Powstańców Warszawy 12/14 St.) was designed by O. Kloepple and R Kohnke and built between 1924-27. It was

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Das Grand Hotel

Das Grand Hotel (Powstancow Warszawy 12/14) entstand in den Jahren 1924-1927 nach dem Entwurf von 0. Kloeppl und R. Kohnke. Zu seiner Glanzzeit war es für seine prächtigen Säle und Zimmer sowie für seine Badezimmer berühmt, wo aus Wasserleitungen Seewasser floss. Im Hotel verweilten große Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur und Politik, wie Charles Aznavour, Marlena Dietrich und Fidel Castro zu Gast. Der bedeutendste Hotelgast war aber Charles de Gaulle: das Appartement, in dem er sich aufhielt, wurde nach ihm genannt.

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Die Seebrücke

Im Jahre 1827 dort, wo heute eine der längsten Seebrücken in Europa steht, befand sich früher ein 31,5 m langer Steg. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Steg auf 150 m verlängert und 1910 betrug er schon 315 m. Die heutige Länge von 511,5 m und die aktuelle Form erhielt die Seebrücke im Jahre 1928.
Der letzte, bedeutende Umbau, der an der Konstruktion der Seebrücke nichts änderte, jedoch die Stabilität und die Sicherheit gegen die Gewalt der Natur verbesserte, wurde 2011 abgeschlossen. In dieser Zeit auch entstand die wahrscheinlich attraktivste Marine in Polen. Hier entstanden drei Hafenbecken, die über 103 Liegeplätze verfügen, ein Hafenamt und Restau­rants. Ein Liegeplatz in der Marine für ein 6 Meter langes Boot kostet 30 zł und für ein 15 Meter langes Boot 120 zł. Ausführliche Informationen finden Sie im Hafenamt Tel. +48 58 342 46 96, marina@sopot-marina.pl.
Die Seebrücke ist Tag und Nacht geöffnet. 1X – 30IV Eintritt frei, 26IV – 30 IX Eintritt 7,50 zl, ermäßigt 4 zl.