Lebork (Lauenburg)

Lebork (Lauenburg)Die günstige Lage an der Hauptkommunikationsroute in Pommern von Szczecin nach Gdańsk an der Ostsee war der Grund, dass hier eine Siedlung entstand. Am 1. Januar 1341 wurde die Gründungsurkunde ausgestellt, mit der Lębork die Stadtrechte aus Händen des Hochmeisters des Kreuzritterordens, Dietrich von Altenburg, erhielt. Gleich nach der Gründung begann der Kreuzritterorden, die Stadt zu bauen. Zuerst begann er, die Befestigungen und die Burg zu errichten, die das militärische und wirtschaftliche Zentrum der Vogtei war. Als älteste Sehenswürdigkeiten überdauerten die Überreste der Wehrmauern mit den teilweise erhaltenen Wieckhäusen aus dem 14. Jahrhundert, die Efeubastei aus dem 14. Jahrhundert, die Kreuzritterburg aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und die St. Jacobi – Apostel Kirche aus der Wende des 14./15. Jahrhunderts alle Wirren der Zeit.
Museum in Lębork, ul. Młynarska 14-15, Tel. +4859 86 22 414,
E-Mail: biuro@muzeum.lebork.pl
Tourist-Information: Zentrum von Tourist Information „Tor des Kaschuben Rings”, al. Niepodległości 6, Tel. +4859 84 20 134, E-Mail: lebork@kaszubskipierscien.pl
Die napoleonischen Kriege sind an Lębork nicht spurios vorbeigegangen. Nach der Einnahme von Słupsk marschierte eine der Abteilungen des Generals Sokolnicki am 20. Februar 1807 in Lębork ein. Auf diese Weise wurde die Stadt für kurze Zeit eingenommen. Der katholische Pfarrer Wojciech Kłosowski hatte sich damals erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Stadt in dieser Zeit keine Sondersteuern für die Heeresaufwendungen auferlegt wurden. Dennoch wurde die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Kreises und der Stadt immer schlimmer. Grund war vor allem, dass unter anderem Lębork – Bytów Kreis, mit Lębork, verpflichtet wurden, Kontingente für die französischen und polnischen Truppen zu stellen, die Gdańsk belagerten. Von militärischen Aktivitäten der napoleonischen Abteilungen war Lębork noch in den Jahren 1812 und 1813 betroffen, als das französische Heer beim Angriff auf Russland durch Pommern marschierte.