Bytow (Bütow)

Bytow (Bütow)Im 14. Jh. nahmen die Kreuzritter die an dieser Stelle bestehende Wehranlage ein und erbauten hier eine Burg. Die Burg wurde auf einer Anhöhe errichtet, von der aus es möglich war, ausgezeichnete Verteidigungsvoraussetzungen zu schaffen. Diese Burg war sehr modern. Sie war Sitz der Ordensverwaltung, der Grenzwehranlage und einer Raststätte für westeuropäische Ritter, die nach Malbork, Hauptstadt des Kreuzritterstaates, reisten. Zurzeit befinden sich auf der Burg: das West-Kaschuben-Museum, eine Ritterbruderschaft, Bibliotheken, ein Hotel, das Restaurant „Zamek”, Tourist-Information und viele Organisationen. Während der Kulturveranstaltungen (Vernissagen, Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Bälle usw.) erwacht die Burg zu neuem Leben und die wichtigste Veranstaltung ist ein Ritterturnier.
Museum von Westkaschuben, ul. Zamkowa 2, Tel. +4859 822 26 23
Kulturzentrum, Tel. +4859 822 55 12, 822 25 44, www.zamekbytowski.pl
Tourist-Information: ul. Zamkowa 2, Tel. +4859 822 68 39,
E-Mail: it@fundacjaparasol.org, Skype it-zamek-bytow
Die napoleonischen Kriege ruinierten die Wirtschaft von Pommern und somit blieben auch die Finanzen aus; dies betraf auch den Bytöw-Kreis. Aus diesem Gebiet bekam das französische und polnische Heer seinen Nachschub, welches Gdańsk vom Mai 1806 bis März 1807 belagerte. Der Bürgermeister von Lębork war für die Lebensmittellieferungen verantwortlich. Das napoleonische Heer war im Jahre 1812 im Bytow-Kreis stationiert, d.h. während des Feldzuges nach Russland. Dagegen im Winter 1812/1813 bezogen französische Abteilungen, die sich von Russland zurückzogen, auch hier Quartier.