Ketrzyn (Rastenburg)

Ketrzyn (Rastenburg)Im Süd-Osten der Altstadt befindet sich die Kreuzritterburg. Mit dem Bau des Bauwerkes wurde begonnen, nachdem der Siedlung im Jahre 1357 die Stadtrechte zuerkannt worden waren. Am Anfang war die Burg Sitz des Pflegers und dann nach 1525 auch Sitz der Fürstendomäne, in der der Starost residierte. Die Burg wurde mehrmals umgebaut. Im Jahre 1945 wurde sie niedergebrannt und von 1962 bis 1967 nach den ursprünglichen gotischen Plänen wiederaufgebaut. Sie beherbergt jetzt das Wojciech-Kętrzyński-Museum, die Galerie des Kulturvereins „Masurisches Pferd” und die Öffentliche Stadtbibliothek. Die St.-Georg-Kirche, die ein hervorragendes Beispiel für sakrale Wehrarchitektur ist, wurde ebenfalls in die Stadtbefestigungen mit einbezogen. Besonders sehenswert in dieser Kirche sind das Zellengewölbe, die Orgel, die Kanzel und der Chorraum, der leicht vom Hauptschiff abweicht.
Touristische Höhepunkte: Wojciech-Kętrzyński-Museum, pl. Zamkowy 1,
Tel. +4889 752 32 82, E-Mail: mwk@muzeum.ketrzyn.pl
Tourist-Information: pl. Piłsudskiego 10/1, Tel. +4889 751 47 65, E-Mail: it@ketrzyn.com.pl
Vor der Burg befindet sich eine Gedenktafel, die an das Treffen zweier polnischer Abteilungen unter dem Befehl der beiden Generäle J.H. Dąbrowski und J. Zajączek erinnert, die der napoleonischen Armee angehörten. Zu diesem Treffen kam es am 21. Juni 1807 nach der Schlacht bei Friedland am 14. Juni 1807.