Ryn (Rhein)

Ryn (Rhein)Am Ende des 14. Jh. erbauten die Kreuzritter in Ryn eine Burg, sie war ein Ausgangsort für Angriffe auf die Litauer. In den Jahren 1393-1525 war die Burg Sitz des Komturamtes. Einer der ersten Komturen war Konrad Wallenrod, der spätere Hochmeister des Kreuzritterordens und auch ein Titelheld des Poetikromans von Adam Mickiewicz. Die Stadt hat eine wunderschöne Lage zwischen zwei Seen: Ryńskie und Olöw im Land der Grossen Masurischen Seen. Die schöne nacheiszeitliche Landschaft und malerische Dörfer an der Route der Grossen Masurischen Seen bieten Möglichkeiten der aktiven Erholung während des ganzen Jahres an. Seit Juli 2006 befindet sich auf der Burg ein exklusives Vier-Sterne-Hotel „Zamek Ryn“.
Tourist-Information: Kulturzentrum, Tourist-Information,
ul. Hanki Sawickiej 1, Tel. +4887 421 80 61, E-Mail: rck-it@wp.pl, www.rck-ryn.pl
Die Stadt befand sich in den Jahren 1807 und 1812 außerhalb des Kampfgebietes. In dieser strategisch günstig gelegenen Gegend fand um die Jahreswende 1806/1807 das letzte preußische, von General L’Estocq befehligte Korps, Zuflucht. Im Januar 1807 marschierte hier das russische Heer unter dem Kommando von Generalen Markow, Barclay de Tolly und Baggowut ein, um den Preußen zu helfen. Gleich nach der Schlacht bei Preußisch Eylau, d.h. vom 20. bis zum 22. Februar, passierten die Stadt russische Verstärkungen des Fürsten Wolkoński. Sie marschierten von Narew aus, um die Hauptkräfte zu unterstützen. Im März 1813 tagte in Ryn die Kommission von drei masurischen Kreisen, um die Landwehr in der ostpreußischen Provinz zum Schutz gegen Napoleon ins Leben zu rufen.