Sztum (Stuhm)

Sztum (Stuhm)Die Kreuzritterburg wurde in den Jahren 1326-1335 an Stelle der früheren altpreußischen Befestigungen erbaut. Sie schützte die Burg in Malbork von Süden her. Gleichzeitig wurde diese Burg die Sommerresidenz des Hochmeisters des Kreuzritterordens. Die Burg in Sztum gehörte zum Kreuzritterorden bis zum 6. Januar 1468, nach diesem Datum fiel sie an Polen (Königliches Preußen). Sie wurde lange Jahre die Residenz der polnischen Starosten. Aus der mittelalterlichen Bebauung der Burg, nach dem Abriss im 19. Jh., sind erhalten geblieben: der südliche Flügel, Teile des Ostflügels, das Einfahrtstor, ein Brunnen und Teile von zwei Basteien und Wehrmauern.
Informationen: Kulturzentrum in Sztum, ul. Reja 13, Tel. +4855 640 63 45,
E-Mail: sck@data.pl; Stadtamt, Tel. +4855 640 63 02, E-Mail: sztum@sztum.pl
Die Stadt und die Burg befanden sich in 1807 und 1812 auf der Kommunikationsroute der Großen Armee. Es heißt, dass Napoleon 1807 in dem Wirtshaus zu Mittag aß, welches sich am heutigen Kreisverkehr Pod Dębami (Kreuzung der Wege nach Malbork, Kwidzyn und Biata Góra) befand.